Issue 3 - Dec. 2009

3 ausgabe frontWir bedanken uns in dieser dritten Ausgabe wieder aufs Herzlichste bei unseren Lesern für die bereits eingegangenen Kritiken und für die vielen Anregungen zur zweiten und ersten Ausgabe. Wir hoffen auch weiter auf rege Zuschriften, da wir die Meinungen, Anregungen und Vorschläge aus der Leserschaft aufmerksam und mit großem Interesse aufgenommen haben. Das Echo aus der Leserschaft hat uns davon überzeugt: Mit dieser Zeitschrift wurde uns ein neues Kind in die ezidische Gemeinschaft geboren.

Nun halten Sie die dritte Ausgabe der “Zeitschrift der Ezidischen Akademie“ in Händen, in der wir Ihnen nun die folgenden interessanten Beiträge vorstellen wollen:

Im Eingang wird ein weiteres Mal das Schwerpunktthema Asyl behandelt und sein besonderer Bezug zur ezidischen Gemeinde.

Johannes Düchting berichtet im III. Teil seines Aufsatzes über die Ezidi und ihre asylrechtliche Behandlung in Deutschland, diesmal über die Eziden aus dem Raum Kaukasus. Es ist uns eine Ehre, im Anschluss einen Beitrag von Prof. Dr. Dr. Ina Wunn zu präsentieren über das Ezidentum in Deutschland – eine ethnische Religion im Wandel. Mitbegründer der Ezidischen Akademie, Dr. Lutz Brade, berichtet über die Bedeutung der Akademie für die Eziden und ihr Umfeld in der Zukunft.

Ebenfalls eine Ehre für uns ist, Frau Gisela Prieß für einen Beitrag gewinnen zu können über Engelsfiguren im Ezidentum. Sie unterstützt seit über 25 Jahren die Eziden in Deutschland im Bereich Asyl und hat Ezidische Gebiete in der Türkei, in Syrien und im Irak vor Ort erforscht. Tilman Zülch, Präsident der Gesellschaft für bedrohte Völker, war zu Gast bei der Ezidischen Akademie in Hannover und berichtete in einem Vortrag über die Schingals-Ereignisse im August 2007. Er engagiert sich ebenfalls seit über 30 Jahren für die Rechte der Eziden und andere Minderheiten auf der Welt. Jenny Thomsen ist die Mitbegründerin der Ezidischen Akademie und schreibt über die Situation der Eziden in Georgien. Johannes Düchting beschreibt im Anschluss das Buch von Hatun Toku “Zwischen zwei Welten – Die Geschichte einer Jesidin in Deutschland“. Hasso Omeriko verdeutlicht innerhalb seines Beitrages den Zusammenhang zwischen dem Zarathustrismus und dem Ezidentum. Xalida Xelîl stellt unseren Lesern ein Gedicht auf Kurdisch vor. Wir bedanken uns hiermit außerdem bei Sabine Szameitat, dass sie uns erlaubt, ihre Texte und Bilder in der Zeitschrift zu veröffentlichen. Abschließend behandelt ein arabischer Beitrag unseres Mitbegründers Bave Azad die Ezidischen religiösen Abgaben “Fito“.

Wir möchten nachträglich darauf hinweisen, dass der Beitrag über den Entwurf zweier Module für die Universität Duhok/ Irak – Kurdistan, der von Hatab Abdu Slo und Dr. Bertram Schmitz in Ausgabe 2 veröffentlicht wurde, ein Projekt von Prof. Hartmut Griese ist, unterstützt durch die Universität Hannover. Wir hoffen, dass die dritte Ausgabe Ihnen ebenso gefällt wie die vorangegangenen und bleiben weiterhin interessiert an Ihrer Kritik, Ihren Vorschlägen und Anregungen und natürlich auch an Lob.

 

 

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